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Fragen über Fragen

Im Sommer 2008 gabe es viele Anfragen von StudentInnen zur ehrenamtlichen Mitarbeit, das freut uns sehr, bedeutet aber auch mehr Koordinationsarbeit. Es ist noch nicht wirklich absehbar ob die Dienstälteren diesen Aufwand überhaupt bewältigen können. Wir tun unser Bestes. Jeder Mensch bringt neue Möglichkeiten und Ideen in das Projekt ein, die Möglichkeiten der MASKE potenzieren sich somit. Mit diesem FAQ-Bereich hoffen wir einiges gleich vorab erklären zu können.

  • Wann kann ein/e VolontärIn bei der MASKE anfangen und für wie lange?

  • Die ehrenamtliche Mitarbeit bei der MASKE kann sich ganz individuell gestalten. Je nach Vorkenntnissen und eigenen Vorstellungen können Neulinge schon nach einem ersten persönlichen Treffen in Eigenregie zu arbeiten beginnen. Manche sind nur einige Wochen oder für bestimmte Aufgaben dabei, andere halten kontinuierlich Kontakt und übernehmen nur Aufgaben in speziellen Bereichen. "VolontärInnen" kennzeichnen sich durch kontinuierliche Mitarbeit an zumindest einer Ausgabe (DIE MASKE erscheint derzeit einmal pro Semester). Wer sich durch eine mehrmonatige, sinnvolle Mitarbeit bei der MASKE hervortut, kann das Volontariat im Lebenslauf anführen.

    Für kurzfristig oder mehr "freischaffend" agierende MASKE-SympathisantInnen verwenden wir zumeist die Bezeichnung "extern/e RedakteurIn".

  • Wieviele Stunden würde ein MASKE-Volontariat umfassen? Wielange dauern die Einschulungen?

  • Dazu sollten wir dringend etwas anmerken: Wir sind nicht in erster Hinsicht eine Gratis-Bildungseinrichtung, wir haben kein offizielles Lehrpersonal, alles erfolgt ehrenamtlich in unserer Freizeit. Wir reagieren zur Zeit auf den Wunsch nach Einschulungen spontan, je nachdem wieviele Leute sich melden und je nachdem wieviel Zeit die Dienstälteren dafür aufbringen können. Wir schätzen uns glücklich soviel positives Feedback zu bekommen und möchten dafür sorgen, dass auch jene, die ohne Vorwissen zu uns stoßen ihre Potentiale verwirklichen. Einschulungen (im weitesten Sinne) und Informationsmaterial versuchen wir u.a. in den Bereichen der graphischen Gestaltung (Layout), PR und Öffentlichkeitsarbeit, Interviewführung und Recherche und dem journalistischem Schreiben anzubieten. Spezifische Arbeiten werden in Kleingruppen mit TeilnehmerInnen unterschiedlicher Qualifikationen durchgeführt, d.h. vieles ergibt sich auch in der unmittelbaren Tätigkeit. Also unter dem Motto "Learning by Doing" bzw. "Share your Wisdom". Unsere Diskussionen innerhalb der Redaktion sind dabei mitunter die wichtigste qualitätssichernde Maßnahme.
    Was die Stundenanzahl betrifft beläuft sich unsere Schätzung für ein Volontariat auf ca. 10 Arbeits-Stunden pro Woche. Diese ist zumeist frei einteilbar. Gewöhnlich zeigt sich anhand der Resultate wieviel jemand arbeitet.

  • Welche Fähigkeiten brauche ich? Gibt es Voraussetzungen?

  • * Verständnis - oder sogar Liebe - für das Fach der KSA wäre schonmal ein guter Anfang.
    * Das Wichtigste: Wenn Du dich dazu bereit erklärst eine Aufgabe zu übernehmen, solltest Du diese auch verlässlich erledigen. Lieber den Arbeistbereich eingrenzen, als Chaos zu hinterlassen.
    * Ein Laptop und ein Handy sind praktische Arbeitstools, wir haben derzeit leider keine Ressourcen oder Büroräume, die wir zur Verfügung stellen können.
    * Wir freuen uns des Weiteren, wenn jemand Technik (Spiegelreflexkamera, Aufnahmegeräte, Kameras) zur Verfügung stellen kann.
    * Eigeninitiative ist besonders gefragt. Wer schon weiß, wohin die Arbeit gehen soll, nimmt uns Koordinationsarbeit ab. Wir haben im Forum Hilfestellungen für Frischlinge zusammengetragen und stehen zudem für Fragen zur Verfügung.
    * Ideen nicht nur haben, sondern auch umsetzen- das wäre ideal. Nicht nur kritisieren- besser machen!
    * Die Fähigkeit sich selbst Informationen, die notwendig für eine Aufgabe sind zu beschaffen, etwa aus dem Forum oder durch Nachfragen beim Projektteam.
    * Gefragt ist sicherlich: Team- und Diskussionsfähigkeit, Kreativität und Neugierde sowie selbstständiges, transparentes Arbeiten
    * Verantwortungsbewusstsein und Lernbereitschaft: Manche Fehler lassen sich vermeiden, andere können halt passieren - wir versuchen jeden Fehler nur einmal zu machen.

  • Wird es ein für die KSA anrechenbares Praktikum geben?

  • Ja, seit Oktober 2008 ist ein Praktikum anrechenbar!

    * für den Zeugniserwerb muss der Arbeitsaufwand dokumentiert werden.

    * Die Vorgabe dafür ist 240 Stunden Mitarbeit (für das WS setzen wir vss. eine Frist bis Mai 09)

    * Kriterium für ein erfolgreiches Absolvieren eines solchen Praktikums ist die Nachweisbarkeit und Sichtbarkeit erflogreicher Mitarbeit im und am Heft.

    * Eine Möglichkeit besteht darin, dass PraktikantInnen (insbesondere jene, die einfach alles einmal kennenlernen möchten und anfänglich noch kein bestimmtes Interesse haben) möglichst viele Bereiche redaktioneller Arbeit kennenlernen, also eine gewisse Stundenzahl in den verschiedenen Bereichen absolvieren. Das würde auch vom Zeitplan des Semesters gut funktionieren (siehe dazu weiter unten) In jedem Monat stehen andere Arbeitschwerpunkte an.

    * Eine andere Möglichkeit ist eine Kombination aus geblockten Terminen und eigenständiger Arbeit, etwa im Fall das jemand bereits genau weiß, was ihn oder sie an redaktioneller Mitarbeit interessiert.

    * Ein 6-7 seitiger Arbeitsbericht muss am Ende verfasst werden.

    * Einzige Pflichttermine sind sogenannte Tutoriumstermine (vss. einmal monatlich), alle anderen Termine sind flexibel.

  • Welche Tätigkeiten und Aufgabenbereiche gibt es ?

  • Wir versuchen die aktuellsten Aufgabenbereiche auf der Homepage unter dem Menüpunkt "Interaktiv" regelmäßig zu posten. Hier ein paar Beispiele: schreiben, organisieren, Artikel beschaffen, korrekturlesen, layouten, Bilder besorgen und/oder selbst welche machen, Anzeigen auftreiben, Werbepartner suchen, Vernetzung betreiben, Interviews führen, Verkauf organisieren, Versand betreiben, Förderanträge konzipieren, Werbung machen, Events und Diskussionsrunden planen, werbefördernde Maßnahmen erfinden, uvm.

  • Wie ist die Struktur innerhalb der Redaktion bzw. des Projektteams?

  • Die Unterteilung in "Redakteure" und "Volontäre" hat sich bisher aus dem Arbeitsaufwand und den Verantwortlichkeiten heraus entwickelt, den jede/r aufbringen möchte. Eine klarere Struktur und Aufgabenverteilung bzw. Oberhoheiten für die verschiedenen redaktionellen Bereiche sind angedacht, da die Projektteammitglieder dazu neigen sich zuviel Arbeit aus allen möglichen Bereichen aufzuhalsen. Für VolontärInnen (insbesondere für jene die uns um Einschulungen bitten) soll es künftig in jedem Bereich eine koordinierende Ansprechperson geben.

  • Wie sieht das bei Euch mit den Uhrzeiten aus?

  • Die Redaktion organisiert sich über mehrere Arbeitsstrukturen:

    Die Redaktionssitzungen, die offen Arbeitstage, über Kleingruppenarbeit und über das Online - Forum.

    Die Redaktionssitzungen sind die eigentlichen Pflichttermine: Hier wird diskutiert, sich ausgetauscht und beraten. Auch werden To Do´s verteilt und die nächsten Schritte des Projekts geplant. Wesentliche Entscheidungen werden auf diesen Treffen gefällt.

    Des Weiteren treffen wir uns unter dem Semester ca. einmal die Woche für "offene Arbeitstage", meist bei jemandem zuhause (künftig hoffentlich auch in einer Art Seminar- oder Büroraum), bei denen wir mit unseren Laptops und Handys zusammensitzen, Artikel aufstellen, lektorieren, Kontakte knüpfen, Anzeigenpartner suchen, Bildmaterial sammeln, Ideen verwirklichen oder themenbezogene Fragen diskutieren. Meist ist es so, dass wir uns eine Start - Uhrzeit mit Open End ausmachen und jede/r dann eintrudelt, wie er/ sie gerade Zeit hat.

    Daneben gibt es Treffen von Splitter-Gruppen, die sich mit speziellen Bereichen auseinandersetzen und sich zumeist selbst organisieren. Zum Beispiel:

    * Das Projektteamtreffen (Konzeption, Organisation,...)
    * Lektoratstreffen (Diskussion der Artikel, anthropologischer Theorien, Eurozentrismen, etc.)
    * Layouttreffen (vor allem im letzten Monat vor Erscheinen)
    * Vertriebstreffen (Kleingruppen, die Vertriebspartner ausfindig machen und besuchen, Verhandlungen führen, Exemplare ausliefern, usw.)
    * Journalistische (projektorientierte) Treffen: Interviews führen /bzw. gezielt Inhalte besprechen (meist 2 Personen die das Interview * organisieren, konzipieren und führen plus etwaig eine Person die das Interview transkribiert)
    * Journalistische (projektorientierte) Treffen: Events besuchen / Daten sammeln, Kurzinterviews, Fotos schießen.

    Grundsätzlich arbeiten wir mit einem Onlineforum - hier wird alles diskutiert und alle Arbeitschritte werden transparent gemacht, damit die eine Hand weiß, was die Andere tut. Von dem her kann man sehr viel alleine von zuhause aus arbeiten, aber das ist halt nicht so lustig.

  • Gibt es Pflichttermine?

  • Es gibt derzeit keine Termine, die man einhalten muss, alles ist frewillig, wir müssen eher davor warnen: Der MASKE-Suchtfaktor ist nicht zu unterschätzen, manch eine/r neigt dazu andere Lebens-Bereiche zu vernachlässigen. Dennoch empfiehlt es sich zu manchen Treffen zu kommen und regelmäßig Blicke in das Forum zu werfen.

  • Wie ist der Semesterplan für Ausgabe Nr.4?

  • Bis Anfang Oktober ist offiziell eigentlich noch "Sommerpause", viele von uns sind noch auf Reisen. Dennoch gibt es viel Arbeit, z.B. in der Verwaltung, der Werbung und dem Verkauf. Anfang Oktober wird es vss. ein offenes Redaktionstreffen geben, bei dem wir Frischlinge willkommen heißen. Dafür sollte auch in LVs Werbung gemacht werden. Während des Oktobers müssen Inhalte für Nr.4 gesucht und fixiert werden. Es gibt dazu eine übersichtliche "Artikelliste" in unserem Forum, in die wir alles eintragen und die wir regelmäßig aktualisieren.

    Im November findet das große Lektorat statt. Dafür haben wir ein eigenes Prozedere entwickelt. Es gibt auch eigene Lektoratstreffen. Am Schluss werden alle Artikel an einem Wochenende ausgedruckt und alle lesen sie sich ganz gemütlich nocheinmal durch - nebenbei wird darüber diskutiert. Danach werden letzte Änderungen mit den Autoren abgesprochen und die Artikel gehen posthum an die Layoutgruppe weiter.

    Im Dezember beginnt das Layout. Wir schulen (beschränkte TeilnehmerInnenzahl) auch interessierte AnfängerInnen ein.

    Im Jänner wird gedruckt und sogleich sollte die Werbetrommel gerührt und der Verkauf sowie der Versand organisiert werden.

    Im Februar geht das Rad von vorne los - Ausgabe Nr.5 steht an. Wissenschaftliche Artikel müssen oft sehr früh angefragt werden, viele AutorInnen brauchen Zeit.

  • Was habe ich von einer Mitarbeit?

  • Viel! Dazu ließe sich glatt ein Buch schreiben. Zum Beispiel:

    * Mitarbeit in einem enthusiastischem Team.
    * Praxisorientierte Anthropologie. Perspektiven der KSA.
    * Vernetzung mit AkteurInnen der KSA.
    * Medienkompetenz und Grundlagen journalistischen Arbeitens.
    * Narrenfreiheit insofern, als dass wir unabhängig von wirtschaftlichem und politischem Einfluss sind. Verantwortung insofern, als dass wir uns dem Wiener Insitut und der KSA verpflichtet fühlen und den Anspruch auf qualitativ hochwertigen Wissenschaftsjournalismus haben.
    * Praktische Erfahrungen in redaktionellen Bereichen.
    * Presseakkreditierungen, Rezensionsexemplare, Journalistenausweise.


  • Ich würde mich gerne zur Mitarbeit melden...

  • Einfach ein E-mail senden oder anrufen. Treffen wir uns auf einen Kaffee und diskutieren dann, ganz beschaulich, wie Deine Mitarbeit aussehen könnte. Wenn mehrere Leute zusammenkommen, gibts ggfs. auch Sammeltermine.


Bitte sendet uns eure Fragen oder Anmerkungen, wir bauen diesen FAQ-Teil gerne weiter aus und hoffen er ist hilfreich. Ansprechperson: birgit.pestal ( a t ) diemaske.at